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Drei Mal Schwarzer Kater

Zaubern als Medium in der logopädischen Therapie

 

 

Zielsetzung

Die Einsatzmöglichkeiten zauberhaften Arbeitens in der logopädischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden in systematischer Form vorgestellt und Grundprinzipien der Anwendung gemeinsam erarbeitet. Sie erlernen in diesem Workshop exemplarisch ein Set an Zauberkunststücken, die Sie ohne großen Materialaufwand und auch mit Hilfe von Alltagsgegenständen in Ihre Therapien einbringen können.

 

Inhalte und Methoden

Zaubern ist eine Form zwischenmenschlicher Kommunikation, die große und kleine Menschen schon immer fasziniert hat. Das Spiel mit Illusion und Magie, das „So-tun-als-ob“, eingebunden in phantastische Geschichten, Zaubersprüche und rituelle Elemente, hat hohen Motivations- und Aufforderungscharakter, dem sich kaum ein Kind entzieht. Zaubern ist anspruchsvoll, denn es erfordert vielfältige Fähigkeiten wie sensomotorische Geschicklichkeit, Symbolisierungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Merkfähigkeit, Kontaktfreudigkeit und nicht zuletzt auch sprachlich-kommunikative Fähigkeiten. Beim intensiven Training eines Zauberkunststücks können diese Fähigkeiten hochfrequent und gleichzeitig mit großer Motivation und lustbetont erarbeitet und gefestigt werden. Nicht zuletzt stärkt die Präsentation vor einem staunenden Publikum (den Eltern, den Geschwistern, in einer Gruppentherapie) das Selbstvertrauen in die eigenen sprachlich -kommunikativen Fähigkeiten. In Verbindung mit lösungs- und ressourcenorientierten Geschichten und Metaphern setzt das Zaubern darüber hinaus Lösungsprozesse für Beziehungs- und Selbsterlebenskonflikte in Gang.

 

Konkret vorgestellt werden

  • Einsatzmöglichkeiten des Zauberns in verschiedenen Phasen der logopädischen Therapie von der Kontaktaufnahme bis zur Festigung von erarbeiteten sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten.

  • Einsatzmöglichkeiten des Zauberns in verschiedenen logopädischen Bereichen wie der Sprachanbahnung, bei Sprachentwicklungsstörungen, Redeflussstörungen und Mutismus.

  • Methodische Hinweise zur Gestaltung von stundenübergreifenden und aufeinander aufbauenden Einheiten zum Thema Zaubern anhand von praktischen Übungen, Fallbeispielen und Videosequenzen.

  • Kurze theoretische Einheiten zur Systematisierung der Einsatzmöglichkeiten und zu methodischen Grundprinzipien.

 

 

*Bonus I: Zaubermaterialien

Jede(r) Teilnehmer*in erhält im Seminar ein Grundset an Zaubermaterialien (Zauberseil, Spielkarten, Alltagsrequisiten), um das Gelernte auch gleich im Therapiealltag umsetzen zu können!

*Bonus II: Blended Learning

Um den nachhaltigen Lernerfolg und Transfer in den Arbeitsalltag zu unterstützen, wird das Seminar im Blended Learning-Format angeboten: Nach dem zweitägigen Präsenzseminar stehen den Seminarteilnehmer*innen auf einer digitalen Pinnwand sowohl vertiefende Lernmaterialien als auch Möglichkeiten zum interaktiven Austausch mit der Lerngruppe und dem Dozenten zur Verfügung.

 

Das Seminar ist zweitägig konzipiert und umfasst 14 Ustd.; Praxisanteil 90%!

Maximal 15 TN

 

Literatur zum Seminar:

 

Wiedenmann, M. (2000). Zaubereien; in: Handbuch Sprachförderung  mit allen Sinnen. Beltz, S. 75-152

Neumeyer, A. (2000). Mit Feengeist und Zauberpuste. Lambertus

Neumeyer, A. (2009). Wie Zaubern Kindern hilft. Klett-Cotta

Schneider, M. (2024). Zaubern als Medium in der Logopädie/Sprachtherapie. MitSprache 2024(3), 41-47

Wort & Wandel

Michael Schneider M.A.

Kanalstr. 73                                               +49 (0) 15566958453

48147 Münster                         info@wortundwandel.com

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